Josef Pröll „Kochen ist eine gute Entspannung“

Mindestens einmal pro Woche steht Josef Pröll selbst in der Küche. Der Generaldirektor der Leipnik-Lundenburger Invest und ehemalige Landwirtschaftsminister bereitete mit Alfons Schuhbeck ein Kalbstatar mit Steinpilzen, dazu ein Pastinakenrösti und schwarzen Trüffel.

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, meinte Josef Pröll launig, als ihn der deutsche Star-Koch auf die Parallelen zwischen Wirtschaft und Küche ansprach – da war er gerade dabei, die Pastinaken für ein Rösti zu bearbeiten. Weil er selbst Jäger ist, kocht Pröll gerne Wildbret – das ist auch nach Ansicht von Schuhbeck eine exzellente Alternative zu Schwein oder Rind. Beim gemeinsamen Kochen wurden diesmal aber Kalbsfilets verarbeitet, wobei sich Pröll als geschickter Hobbykoch präsentierte. Das gemeinsame Essen hat für ihn nicht nur privat, sondern auch in der Wirtschaft etwas Verbindendes und Angenehmes.


Josef Pröll über....

... seine Schwerpunkte beim Kochen: „Regionalität ist für mich sehr wichtig, das habe ich auch als Landwirtschaftsminister betont.“

... die Bedeutung von Kochen: „Ich koche selbst sehr gerne, das ist für mich eine sehr gute Entspannung. Und welche Rolle der Genuss und gutes Essen für mich spielt, das sieht man ja...“

... das Kochen daheim: „Ich koche mindestens einmal in der Woche, am liebsten gemeinsam mit der Familie am Wochenende. Es ist uns wichtig, dass wir uns um den Tisch versammeln.“

... Kochen im Unternehmen: „Unsere Weihnachtsfeier findet heuer in einem Kochsalon statt, wo wir gemeinsam kochen werden. Das wird ein schönes Erlebnis, denn Kochen verbindet. Kochen schafft Identität, macht Spaß.“


Zur Person

Josef Pröll ist Generaldirektor der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG. Von 2003 bis 2008 war er Landwirtschafts- und Umweltminister, 2008 wurde er Bundesparteiobmann der ÖVP, ab Dezember 2008 war er Finanzminister und Vizekanzler. 2011 zog er sich aus der Politik zurück, seit 2011 ist er beim Mischkonzern Leipnik-Lundenburger.